Manchmal hat er Theaterbesuche einfach sein lassen

Shownotes

Jahn Graf sorgt dafür, dass sich die Strukturen im Kleintheater Luzern verändern. So, damit sich Menschen mit Behinderungen willkommen fühlen. Deshalb sind heute die Rollstuhlplätze nicht mehr am Rand. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer können Theaterstücke ohne Seitenblick geniessen.

Mehr dazu findest du auf: https://denkanmich.ch/journal/inklusion-in-der-kultur

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00:00:00: Stiftung

00:00:01: denke an mich.

00:00:02: Solidaritätsstiftung von SRF, die Ferien- und Freizeitaktivitäten für Menschen mit Behinderungen unterstützt.

00:00:13: für Sport begeistert und jemanden die Schweizer Fans schaut, dürfte Jan Graf auch schon gesehen haben.

00:00:19: Während der Paralympics moderiert den Sächsendrießigjährige Zuger jeweils zählig Paragraf.

00:00:25: Dann hat er auch seinen eigenen Podcast.

00:00:28: Die Jan Graaf ist aber nicht nur Sport sondern auch Kultur interessiert.

00:00:33: Wieso aber für ihn als Rollstuhlfahrer ein Theater besucht, um eine unfreiwillige Abenteuer zu werden und wie er sich darum als Inklusionsbeauftreiter in einem Kliitheater für mehr Zugänglichkeit einsetzt?

00:00:46: Das im Beitrag von Angela Wagner.

00:00:49: Wenn Jan Graf ins Theater will, muss erst meistens ganz viel recherchieren.

00:00:54: Wie sieht die Location überhaupt aus?

00:00:58: Gibt es überhaupt Rollstopplätze?

00:01:00: Und wie kommt man zum Theater an?

00:01:04: Für ihn als Rollstuhlfahrer ein Abenteuer.

00:01:07: Das Energielevel hat es nicht immer zugelassen, all die Hörden in Angriff zu nehmen.

00:01:12: Wenn ich ganz lustig unterwegs bin, wollte ich veranstaltungen gehen und habe nichts mehr probiert mit Telefonen.

00:01:22: Und dann sind die Leute selbst manchmal nicht so glüpft.

00:01:26: Oh, Rollstuchplätze!

00:01:28: Ich weiss gar nicht, Abläufig muss man doch fragen.

00:01:33: Dann hast du aber auch gemerkt, wie du gegen jemanden Stress

00:01:36: auslöstest.".

00:01:38: Das ist nicht ein gutes Gefühl.

00:01:40: Darum hat es Jan manchmal schon einfach Lassi.

00:01:43: Seit er jetzt selber im Theater arbeitet, hat sich das etwas verändert und kann an der Struktur mitarbeiten.

00:01:50: Seit drei Jahren ist er Inklusionsbeauftreten für das Kleiteater Luzern.

00:01:55: Aus eigener Erfahrung weiss er, was Menschen mit Mobilitätsbehinderungen für einen gelungenen Theaterbesuch brauchen.

00:02:03: Seine Aufgabe ist es, die Strukturen des Kleiteaters Luzern zusammen mit dem Team so zu verändern, dass sich Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen im Theater willkommen fühlen.

00:02:13: Und das eben niemand mehr in Stress kommt, wenn jemand mit einem Rollstuhl auftaucht!

00:02:18: Bei uns im Team hat sich eine Haltung aber etabliert.

00:02:23: Das durch mich, dass wir miteinander arbeiten, von ihnen anzulehren und sie von mir anzulernen.

00:02:30: Falls das sich gegenseitig befruchtet.

00:02:34: Es gibt wie ein neues Normal, das Inklusion ganz selbstverständlich dazugehört.

00:02:40: Das ganze Team habe extrem viele Erfahrungen von Jan gelernt, sagt Janine Bürgeli, die Leiterin des Kleidtheater Luzerns.

00:02:48: Unsere Inklusionsbeauftragten haben uns in jeder Hinsicht alle geöffnet, barrieren sichtbar gemacht

00:02:55: und

00:02:56: uns angekriegt wie man die verhindern kann.

00:03:00: Hindernisse können zum Beispiel sein eine Töre wo man mit eigener Kraft muss auftun, bessere Variationen bei der Türe oder einen Köderkübo, den man mit dem Fuss auftut, auch das nicht optimal für Menschen im Rollstuhl.

00:03:13: Das kleine Teater Luzan Er ist in einem alten Gebäude und hat keinen Lift ins Untergeschoss.

00:03:18: Das bedeutet, es gibt kein Rollstuhlgängiges WC.

00:03:22: Das ist wichtig nicht einfach gerade aufzugehen sondern kreative Lösungen zu suchen, sagt Jan Graf.

00:03:29: In diesem Sinn haben wir dann angefangen mit dem Haus nebenan die Händen ein Rollsuhlgangiges Wc, eine Kooperation zu machen, dass man dort in den Pausen gehen könnte.

00:03:44: Wichtig sei einfach, dass man das also auf der Webseite kommuniziert.

00:03:49: Also, dass die Leute nicht überrascht werden.

00:03:52: Eine wichtige Anpassung waren auch die neuen Rollstuhlplätze.

00:03:55: Früher waren sie immer am Rand und verzehlt Janine Birkeli.

00:03:58: Für Menschen im Rollstuch war es nur der Sittenblick auf die Bühne möglich.

00:04:03: Wir wollten, dass Leute, die im Rollstoel sind ... Genauso Teil sind vom Publikum und haben entsprechend bei uns beim Platz Anpassungen gemacht, haben dort Stühle weggenommen.

00:04:15: Und wie ein Bereich definiert, wo Rollstuhlplätze auch Teile von dem Publikums und nicht am

00:04:21: Rand sind.

00:04:22: Menschen mit Behinderung sollen keine Rangruppe sein sondern nur zugehören und aktiv mitgestalten.

00:04:29: Aus den Begegnungen mit den verschiedensten Menschen mit Behindern lernt Jan Graf als Inklusionsbeauftreiter des Klitheater Luzerne viel Neues.

00:04:37: Die Vielfalt macht grossen Spass.

00:04:40: Ja, wenn du plötzlich eine so diverse Publikumschaft hast, wo du eigentlich merkst, man hat nicht mehr nur das klassische Publikum, sondern wir haben einen Elektronostil.

00:04:54: Wir haben zwei reine kühllose Menschen mit Neuradi vergänzt.

00:05:00: Wir haben alt, wir haben jung.

00:05:05: Wir haben mit Migrationshintergrund dunkle Hütte.

00:05:10: Das ist eigentlich Ausdruck von einem geltenden Leben, wie alle hören zu.

00:05:18: Der Jan Graf inklusionsbeauftreiter vom Kliitheaterluzern im Beitrag der Angela Wagner.

00:05:24: Mehr über die Stiftung denke an mich, wo so kulturelle Angebote für Menschen mit Behinderungen unterstützt auf den Webseiten.

00:05:33: Stiftig Denk an mich unterstützt Ferien und Freizeitaktivitäten von Menschen mit Behinderungen.

00:05:40: Mehr Informationen auf denkanmich.ch.

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