«Jedes Kind gehört dazu»

Shownotes

Ständerätin Franziska Roth macht deutlich, dass Inklusion mit einer Haltung beginnt: Jedes Kind gehört dazu und hat ein Recht auf Bildung und Teilhabe. Politisch müssten die nötigen Rahmenbedingungen ermöglicht werden. Dazu müssten Forderungen gestellt werden und dafür kämpft sie.

Mehr dazu findest du auf: https://denkanmich.ch/journal/inklusive-schule

Transkript anzeigen

00:00:00: Jede fünfte Person lebt in der Schweiz mit einer Behinderung.

00:00:03: Am nächsten Mittwoch wird das auch sichtbar gemacht, im Bundeshaus zu bären an den Behindertensessionen.

00:00:09: Viervierzig ausgewählte Menschen mit einer Behinderung nehmen für einen Tag im Nationalrohrzahlplatz.

00:00:15: Vierenvierzig vor zweihundert Sitz ist bewusst so gewählt, weil es genau unsere Bevölkerung abbildet.

00:00:23: Diese Session soll die Inklusion stärken!

00:00:26: Das also am nächsten Mittwoch im Bundeshaus zu Bern.

00:00:29: Und heute an diesem Samstag, wie auch sonst an allen anderen Samstag-Vormittag hier bei SRF.

00:00:35: EIS richtet mir uns am Thema Inklusion.

00:00:40: Stiftung

00:00:41: denke an mich Solidaritätsstiftung von SRF wo Ferien und Freizeitaktivitäten für Menschen mit Behinderungen unterstützt.

00:00:51: Sich Stauch machen für Menschen mit Behinderungen.

00:00:54: Für Gleichstellung und Verbildung ist auch eine der grossen Lebensaufgaben von Franzis Karot.

00:01:01: Wir lernen die Ständeräutin und Präsidentin der Stiftung denken an mich kennen, zusammen mit Angela Wagnon.

00:01:09: Schon als Kind und Jugendliche war es klar für Franzis Carot, dass sie sich für Mönche mit Behinderen starkmachen

00:01:16: will.

00:01:16: Mein Leben war eigentlich immer prägt von allen Menschen, um mich herum und dort hat es Menschen, die anders dahin gekommen sind.

00:01:24: Menschen, denen ich nicht reden kann oder ihre Lippen lesen kann.

00:01:27: Das hat mir einfach gefallen und ich habe nicht verstanden, warum sie nicht in den gleichen Recht haben wie ich.

00:01:32: Und das war mein politisch erstes Faden.

00:01:34: Ich sagte zu dieser Spinne, solange ich bis in diese Grube fallen kann.

00:01:39: Als Politikerin wurde die Gleichstellung im Bildungssystem eines grosser Steckenpferdes.

00:01:46: Franziskarotte kennt die Diskussion rund um Inklusion in der Schule, aber auch aus der Praxis.

00:01:51: Sie hat lange als Lehrerin und Helpedagogin geschaffen und sich dort an vorderster Front für Inklusion im Bildungssystem eingesetzt.

00:01:59: Inklusion heisst für sie...

00:02:01: ...dass jedes

00:02:02: Kind

00:02:03: dort in den Schulen kann, wo diese Kinder sind, die mit ihm wohnen, um ihn zu spielen oder mit ihm zu spielen – also Trägerklasse!

00:02:12: Und dass man das wirklich... wahrnimmt und ihm entsprechend, genauso wie beim anderen Kind, die nötigen Ressourcen und Rüstzeuge gibt.

00:02:24: Die Erfahrung gemacht, dass das funktionieren kann, hat Franziska Roth, der sein Kind im Rollstuhl in einer Regul-Klasse begleitet hat.

00:02:32: Die Schulleitung machte in dieser sechsten Klasse Umfrage, was gut läuft und was weniger.

00:02:38: Ein Kind ohne Behinderung hat geantwortet

00:02:41: Die Herausforderung ist nicht der Lars mit dem Rollstuhl.

00:02:45: Und die Herausforderung sind diese blöde Durchschwellen, die wir einfach damit nicht rüberkommen, ohne dass man löpfen muss.

00:02:54: Die Kinder selber, die Jugendlichen selbst wachsen mit diesem auf und verdienen das normal, dass sie Freunde haben wie für sie und für mich.

00:03:02: Und eine Herausforderung geht eben genau darum, dass man es nicht zögert, wenn man weiss, dass ein Kind in dieser Schule gebraucht wird gewisse Ressourcen, und dann sagt man ja, wem er jetzt das oder nicht.

00:03:15: Sondern dass man es bereitstellt.

00:03:18: Franzis Karot ist der Meinung, dass schittende Inklusion ein Systemproblem ist.

00:03:23: Und hier beim Bereitstellen von den nötigen Rahmenbedingungen fragte sie auch als Politikerin.

00:03:29: Aber wie schafft man es, ein System zu schaffen, das Inklusion begünstigt?

00:03:34: Das ist eigentlich eine Aufgabe, die ich immer bei mir habe aus Politikerinnen.

00:03:39: Einerseits stelle man Forderungen an diese drei Ebenen, also Sprich Abund.

00:03:44: Man muss sich häufig herausnehmen und sagen, beudige Sachen sind der Kanton.

00:03:49: Dann muss es koordinieren, dann muss Strategien haben, dann müssen gesetzliche Grundlagen noch verbessern, dann auch Kantonen.

00:03:55: die wirklich in der Umsetzung nachher mit den Gemeinden Verantwortung haben.

00:03:59: Dort muss es bei diesen Politikerinnen und Politikern ankommen.

00:04:02: Es ist nicht ein nice to have, sondern es ist need-to-have.

00:04:07: Ob es inklusiv das Bildungssystem ja oder nein – da geht weniger aber auseinander.

00:04:13: Bei den Lehrpersonen und auch in der Politik.

00:04:16: Es gibt Kantone, die Inklusion vorantreiben und andere, die zurückfahren und wieder mehr zurück zur Separation weh.

00:04:23: Die Meinung vor Franziska Roth ist hingegen klar.

00:04:26: Für sie ist Zurück zur Separation keine Option.

00:04:30: Ich wünsche mir, dass die Politik und ich mich mehr mitzunehmen, daran bleibt.

00:04:35: Und dass wir immer wie mehr werden, was selbstverständlich ist, dass wir aus der Behinderterrechtskonvention ratifiziert haben – aus Schweizer Ausland -, dass man uns wirklich eine Umsetzung machen kann ohne wenn und aber.

00:04:50: Das zu schaffen wäre ein grosser Schritt für die Gesellschaft Und der Kleinen für jeden Enzo von uns, sagt Franzis Karotten.

00:04:57: Einfach laufen, einfach gehen!

00:04:59: Jeder einzelne kleine Schritt macht ... Es gibt eine riesengroße Schriftvergesellschaft.

00:05:04: Das wird super.

00:05:05: Das meint Franziska Roth, ehemalige Heilpädagogin, Ständeräutin und Präsidentin der Stiftung Denk an mich.

00:05:12: Nächste Woche um die gleiche Zeit lernen Sie den Manuel Witzmock hin.

00:05:16: Er ist seit über zwanzig Jahren Klasselehrer und weiss, wo die Vorteile und die Herausforderungen in Sachen Inklusion liegen.

00:05:24: Stiftik Denk am Mich unterstützt Ferien- und Freizeitaktivitäten von Menschen mit Behinderungen.

00:05:31: Mehr Informationen auf Denk An Mich

00:05:34: Und bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.